226 neue Wohnungen (davon 108 im betreuten Wohnen) und 99 Pflegeappartements umfasst die „Wohnstadt“ auf dem ehemaligen Industriegelände der Maschinenfabrik Ohl. Ausreichend Parkplätze in Form von Tiefgaragen gibt es auch – und da deren Dachflächen großzügig begrünt und mit Bäumen bepflanzt wurden, schaut man auch auf freundliches Grün und nicht nur auf Beton.

Vor Ort informierte mich der ABID-Geschäftsführer und Planer Stephan Hötterges darüber, dass alle Wohneinheiten auf dem 20.000 qm großen Grundstück innerhalb kurzer Zeit verkauft und mittlerweile auch alle durch Familien, Ehepaare und Einzelpersonen bezogen wurden. Das Projekt ist ein gutes Beispiel dafür, dass innerstädtisch auf industriell nicht mehr genutzten Flächen attraktiver Wohnraum geschaffen werden kann. Das erspart nicht nur zusätzlichen Flächenverbrauch und Kosten für die Schaffung neuer Infrastruktur, sondern ist auch insgesamt eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Auch in dieser Hinsicht ist in Limburg und seinen Stadtteilen sicher noch vieles #machbar. Es lohnt sich also, nach weiteren geeigneten, zentral gelegenen Freiflächen Ausschau zu halten!