Generationengerechte Stadt

Limburg muss eine Stadt für alle Generationen sein. In Limburg sollen sich Jung und Alt wohlfühlen können. Unverzichtbare, generationenübergreifende Voraussetzungen dafür sind Solidarität und Respekt sowie eine Stadtentwicklung, die die Bedürfnisse aller im Blick hat.

Das bedeutet für mich:

  • Wir dürfen nicht auf Kosten zukünftiger Generationen leben. Alle Aspekte der Stadtpolitik müssen dem Grundsatz der Nachhaltigkeit entsprechen. Unsere Kinder und Enkel sollen von uns eine intakte Umwelt sowie eine möglichst schuldenfreie Stadtkasse erben.
  • Wir müssen das Betreuungsangebot für Kindergarten- und Schulkinder qualitativ und bedarfsgerechter ausbauen. Dadurch lassen sich auch Beruf und Familie besser vereinbaren. Dies ist insbesondere für jene Familien bedeutsam, die vor Ort nicht auf ein privates Betreuungsnetzwerk zurückgreifen können.
  • Die Digitalisierung wird und soll weiter voranschreiten. Es muss im Rathaus aber weiterhin persönliche Ansprechpartner für alle geben, die digitale Angebote nicht nutzen können oder wollen.
  • Jung und Alt brauchen mehr gemeinsame Begegnungsorte und generationenübergreifende Angebote. So wäre beispielsweise ein Projekt denkbar, bei dem die junge Generation die Älteren an die digitale Welt heranführt und ihnen bei allen Fragen helfend zur Seite steht.
  • Wir müssen die Jugendarbeit der Vereine weiter fördern und das Freizeit- und Kulturangebot für Jugendliche ausbauen. Limburg muss für junge Menschen noch attraktiver und interessanter werden, damit sie auch nach ihrer Schul-/ausbildungs- oder Studienzeit ihrer Heimatstadt erhalten bleiben.
  • Limburg braucht bezahlbaren Wohnraum für alle. Junge Familien sollen die Gelegenheit haben, sich in ihrem Stadtteil Wohneigentum zu schaffen, aber auch Auszubildende und Studierende sollten in diesem Zusammenhang stärkere Berücksichtigung finden.
  • In allen Stadtteilen sollen seniorengerechte Wohn- und Pflegeangebote bereitstehen. Dadurch wird gewährleistet, dass der demografisch bedingte Mehrbedarf vor Ort gedeckt werden kann.
  • Künftige Wohnbauten sollten ein gewisses Maß an Barrierefreiheit aufweisen, damit die Menschen möglichst lange in ihren eigenen vier Wänden leben können. Dadurch können sie auch im Falle einer Pflegebedürftigkeit möglichst selbstbestimmt in ihrem gewohnten sozialen Umfeld wohnen bleiben.