Heute habe ich am Werner-Senger-Gedenkgottesdienst in der Limburger Annakirche teilgenommen. Werner Senger hat im Jahre 1358 sein Vermögen einer Stiftung zur Unterstützung von Bedürftigen vermacht. Aus dem Stiftungsvermögen wird z.B. aktuell die Seniorenarbeit in Limburg finanziert. Außerdem wurden Seniorenwohnungen gebaut, und es wird für die laufende Unterhaltung der Annakirche gesorgt.

Werner Senger wünschte sich damals, dass die aus der Stiftung „Begüterten“ für sein und das Seelenheil seiner Familie beten. Diesen Wunsch haben der frühere Limburger Bürgermeister Martin Richard und der damalige Dompfarrer Karl Wagner aufgegriffen und einen jährlich stattfindenden Gedenkgottesdienst für die Familie Senger durch den Arbeitskreis Christlicher Kirchen (ACK) initiiert.
Zwei Gedanken kamen mir während des heutigen Gottesdienstes: 1. Dass das selbstlose Vermächtnis Werner Sengers ein wirklich bewundernswertes Zeichen der Nächstenliebe war und 2., dass unsere schöne Annakirche im Innenraum wieder einmal eine Auffrischung gebrauchen könnte – wofür ich mich gerne als zukünftiger Bürgermeister in Kooperation mit der Domgemeinde und den Pallotinern einsetzen würde.